Mit 7:3 unterlag die Erste des EVF am Sonntagabend beim Spitzenteam ERC Lechbruck. Am Ende fiel die Niederlage deutlich aus – abgezeichnet hatte sich das im Spielverlauf aber lange nicht.
EVF gleicht in Lechbruck zweimal aus
Der EVF ließ sich von der Tabellensituation nicht einschüchtern und zeigte ein starkes Spiel. Lechbruck ging in der achten Minute in Führung, doch Verteidiger Tizian Ravensberg glich das Spiel in der 14. Minute aus. Auch im zweiten Drittel ging Lechbruck in Führung: Marcus Köpf traf in der 22. Minute. Der EVF kam im Powerplay durch das fünfte Saisontor von Philipp Pechlaner in der 33. Minute erneut zum Ausgleich
Pech in der 40. Minute
Bitter wurde es für den EVF in den letzten Minuten des zweiten Drittels. In der 39. Minute traf Lechbruck zum 3:2. Nur 34 Sekunden später fiel das 4:2 – ein Abseitstor, wie EVF-Trainer Philipp Steidle nach dem Spiel betonte. Der EVF versuchte, trotz dieses Rückschlags dranzubleiben: Noah Härtwig gelang in der 42. Minute im Powerplay der Anschlusstreffer zum 3:4. Den Ausgleich aber sollte der EVF an diesem Abend nicht mehr schaffen. Sekunden nach Ablauf einer Strafe gegen FFB traf Lechbruck in der 48. Minute zum 5:3 und legte nur 26 Sekunden später das 6:3 nach. Ein Sekunde vor Schluss gelang den Gastgebern noch das 7:3.
Trainer Steidle ärgert sich über Abseitstor
„Die Niederlage ist schwer zu ertragen, weil wir 30 Minuten lang ebenbürtig waren und das 4:2 dann durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters fiel“, erklärte EVF-Trainer Philipp Steidle nach dem Spiel. „Die Niederlage ist viel zu hoch ausgefallen, bis zum 4:2 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Kein Vorwurf an die Jungs“ ordnete Steidle die Leistung seines Teams ein. Weiter geht es für die Brucker Erste am zweiten Weihnachtsfeiertag (Freitag, 26.12.) . Dann sind die Wanderers Germering zu Gast in FFB. Bully ist um 18 Uhr.