Noah Härtwig mit einem aussichtsreichen Abschluss in der Verlängerung gegen den EV Pfronten

Erneut punktet der EV Fürstenfeldbruck. Nach dem Heimsieg gegen Ravensburg und dem Auswärtspunkt in Bad Aibling fiel die Entscheidung gegen Pfronten in der Verlängerung.

Nächster starker Auftritt im Eisstadion der Amperoase

Im ersten Drittel gegen den EV Pfronten war der EVF klar die tonangebende Mannschaft. Defensiv war den Gästen aus dem Ostallgäu ein ums andere Mal ein Körper, die Kelle eines Schlägers oder die Kufe eines Schlittschuhs im Weg. Offensiv erspielte sich Bruck Abschluss um Abschluss – Pfrontens Goalie Pascal Lorenz aber hielt die Null fest, auch als seine Mannschaft ab der zwölften Minute wegen eines Stockschlags von Lorenz selbst für zwei Minuten in Unterzahl spielen musste. Pfrontens beste Chance fiel in die 17. Minute, als dem EVF im eigenen Drittel eine Scheibenannahme am linken Bullykreis misslang. Goalie Valentin Mohr war zur Stelle und hielt seinen Kasten auch bei einem Pfrontner Schlagschuss von der blauen Linie in der 19. Minute fest. Joshua Cmarits hatte 20 Sekunden vor dem Ende fast schon die Brucker Führung auf der Kelle – doch seinen Schuss aus kurzer Distanz fischte Lorenz mit seiner Fanghand aus der Luft. Trotz des starken Auftritts des EVF blieb es also beim 0:0. Fragen musste man sich lediglich, ob die Mannschaft mit derselben Intensität ins zweite Drittel gehen können würde.

EVF übersteht Unterzahl-Phasen

Im zweiten Drittel hatte Pfronten dem Druck des EVF mehr entgegenzusetzen. Fürstenfeldbruck spielte bis zur Mitte des Spielabschnitts zweimal in Unterzahl. Trotz Chancen für Pfronten überstand Bruck diese Phase unbeschadet. Ab der 30 Minute hatte dann der EVF wieder mehr vom Spiel und kam zu guten Chancen etwa als Mathias Jeske bei einem Gegenangriff Fabian Köhler auf der anderen Seite des Spielfelds an der blauen Linie anspielte und der die Scheibe für Jeske zentral vors Tor zurückgab. Weil in der 38. Minute die Scheibe bei einem Klärungsversuch im Brucker Drittel übers Plexiglas flog musste der EVF eine weiter Zweiminutenstrafe (Spielverzögerung) überstehen. Bruck war jetzt defensiv stark gefordert, hielt sich aber weiter schadlos.

Raufereien im dritten Drittel 

Im letzten Drittel wurde es zweimal hitzig, nachdem jeweils Brucks Goalie Valentin Mohr angegangen worden war. Die Schiedsrichter verteilten in der Folge einige Strafminuten für beide Mannschaften, die sich jeweils aufhoben, so dass es auf dem Eis mit fünf gegen fünf Spieler weiterging. Die Zuschauer im Eisstadion der Amperoase bekamen bis zur letzten Minute ein engagiertes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Fürstenfeldbruck hatte dabei in der Verteidigung so manche Aufgabe zu lösen. Eine starke Teamleistung und ein starker Valentin Mohr verhinderten aber, dass der als Tabellendritte angereiste EV Pfronten zum Jubeln kam. 

Entscheidung fällt in der Verlängerung

In der Verlängerung hatte Noah Härtwig nach einem Querpass von der rechten Seite zentral vor Pfrontens Pascal Lorenz die beste Brucker Chance auf ein Tor, das den Zusatzpunkt bedeutet hätte. Mehr Glück hatte schließlich Pfrontens Thomas Böck, der in der 64. Spielminute zum 1:0 für Pfronten traf und das Spiel damit beendete.