EV Fürstenfeldbruck e.V.

 
  Knaben Pressebericht  
 
 
  05.11.2017
 
 

Presseseite Knaben

 
 

 
EV Fürstenfeldbruck – EV Pfronten 1:3 ( 0:0 / 0:1 / 1:2 )
05.11.2017 Punktspiel


Körperlich und mental müde wirkende Brucker Knaben verlieren gegen einen schlagbaren Gegner. Alles, was am Vorabend in Lindau noch wunderbar funktionierte, lag heute im Argen.

 


 

Abends um elf nach einem hart umkämpften Spiel ins Bett und am nächsten Morgen um zehn schon wieder in der Kabine stehen: Das war für unsere Knaben wohl zu viel. Man mag sich fragen, warum Fürstenfeldbruck so einen harten Spielplan mit vielen Doppeleinsätzen am Wochenende hat. Die Antwort? Die Brucker müssen ihr Punktspielpensum in einem deutlich kürzeren Zeitraum absolvieren als die Gruppengegner. Und warum das? Die Antwort gab ein Pfrontener Elternpaar, das gerade durch den Eingang in unser Stadion kam:

„Offenes Stadion! Echt jetzt?“

Nachdem sich die Brucker Situation bei den anderen Vereinen herumgesprochen hat, hatte Pfronten vorsorglich schonmal Eiszeit im eigenen Stadion reserviert, für den Fall, dass es in Bruck wieder mal nicht klappt. Aber das Eis hielt. Nicht so die Kondition unserer Mannschaft.

 

 

1. Drittel
 

Das Spiel ging im Schneckentempo los. Im Prinzip kann man das gesamte erste Drittel zusammenfassen mit den Worten: Bruck lädt Pfronten mit Fehlpässen zu Angriffen ein und Pfronten nutzt diese nicht. Pfronten gab in der dritten Minuten dann auch den ersten Schuss aufs Brucker Tor ab. Erst in der fünften Minute gelangten unsere Knaben zum ersten Mal ernsthaft vor das Pfrontener Tor. Im weiteren Verlauf ging es hin und her, wobei auf beiden Seiten guter Aufbau und gute Pässe Seltenheitswert hatten. Ab Mitte des ersten Drittels gab es auch die ein oder andere Chance durch Fürstenfeldbruck, nachdem unser Goalie mit einigen Saves einen frühen Rückstand verhindert hatte. Doch auch in der Brucker Druckphase sorgten Fehlpässe immer wieder für Pfrontener Konter. Die stärkste Phase hatte Bruck dann ab der 17. Minute, als wegen Stockchecks beide Mannschaften zwei Minuten Strafzeit bekamen, also 4 gegen 4 gespielt wurde. Zweimal musste Pfrontens Goalie in höchster Not retten. Aber der Puck wollte nicht ins Netz. Also endete das erste Drittel torlos.

 

 

2. Drittel

Zunächst fiel auf, dass der Puck hinter den Toren auf dem Eis festklebte. Aber darauf stellten sich beide Mannschaften schnell ein. Leider fand das Spiel überwiegend im Brucker Drittel statt. In der dritten Minute musste Markus Suing mit zwei Saves den Gleichstand retten. Die erste Torchance der Brucker durch einen Alleingang von Elias Vilgertshofer beantworteten die Pfrontener durch einen ebenso gefährlichen Konter. Bis zur Mitte des zweiten Drittels ging bei den Bruckern rein Garnichts zusammen. Pässe wurden ins Leere geschlagen, gute Pässe vom Empfänger verschlafen. Als auf der Uhr 15:06 stand, nahmen die Pfrontener eine der Einladungen an, liefen frei durch die Brucker Verteidigung und schossen das 0:1. Vorher waren sich kurz hintereinander zweimal unsere Stürmer gegenseitig im Weg gestanden und hatten so den Puck verloren. Es war wie verhext. Eine Minute vor Schluss wäre dem pfeilschnellen Nico Palm nach einem Alleingang beinahe der Ausgleich gelungen, aber Pfrontens Goalie hielt.

 

 

3. Drittel

In der Brucker Kabine hätte man in der zweiten Pause eine Stecknadel fallen hören, so still war es. Das letzte Drittel begann durch die Brucker druckvoll. In der dritten Minute kam dann wieder so ein Pass, der von einem Zuschauer mit „mein Gott, da ist genau keiner!“ kommentiert wurde. Als Resultat mussten unsere Verteidiger auf der Linie klären, als unser Goalie bereits ausgespielt war. Bis zur elften Minute wurden die Nerven der Zuschauer durch ein auf beiden Seiten sehr unansehnliches Spiel strapaziert. Dann konnten wenigsten die Pfrontener jubeln, nachdem sich die Brucker Verteidigung überlaufen ließ: 0:2. Nun ging doch ein Aufbäumen durch unsere Knaben. Felix Huber gelang es auf Vorlage von Tymoteusz Stadnik und Fynn Rappold nach einer feinen Kombination in Unterzahl das 1:2. Die Brucker drückten jetzt und produzierten im Minutentakt Torchancen. In der 15. Minute rettete die Latte für die Pfrontener. Als in der 18. Minute Pfronten eine Strafzeit bekam, nahm unser Trainer den Goalie heraus. Eine gute Minute lang kombinierten die Brucker gut, dann blockierte ein Pfrontener einen Schlagschuss und konnte aufs leere Tor laufen: 1:3. Damit war der Endstand markiert. Passend zum Ergebnis begann es nach der Schlusssirene zu regnen.
 

 


Fazit

Das war nicht schön anzusehen. Die Mannschaft wirkte von der ersten bis zur letzten Minute müde. Wer das Spiel am Vorabend gesehen hatte, der wunderte sich nicht. Da gibt’s nur eines: Ausschlafen, weiter trainieren und bald sehen wir Pfronten wieder.

     

 

Scorer:

Tore:        Huber Felix
Assists:     -
 

Es spielten:

Goalies:

22 Suing Markus

V/S:

3 GergLouis, 4 Rappold Fynn, 6 Schur Leo, 7 Stecher Robin, 8 Bärmann Leonhard, 9 Klostermann Elias, 10 Huber Felix,
11 Vilgertshofer Elias, 12 Doblinger Luis, 13 Palm Nicolas, 16 Geschwinder Leonhard, 17 Stadnik Tymoteusz, 18 Jahr Maurice,
19 Modde Max, 20 Trumpf Moritz
 

Trainer:   Manuel Vilgertshofer, Alexander Rappold

Betreuer: Claudia Trumpf, Tanja Modde

Text: Wolfgang Schur

Fotos: Thomas Klostermann

 
     
 
 
  05.11.2017
 
 

Presseseite Knaben

 
 

 
EV Lindau - EV Fürstenfeldbruck  5 : 2  (1:0 - 1:2 - 3:0 )
04.11.2017 Punktspiel


Unsere Knaben kommen in der Landesliga an! Gegen den Tabellenvierten Lindau wurde gekämpft, kombiniert und zeitweise war sogar auch ein Sieg in Reichweite.

 

Die Stimmung im Bus nach Lindau war gut. Nicht, weil die Jungs und die mitgereisten Fans mit einem Sieg in Lindau rechneten, sondern weil man gegen so eine starke Mannschaft eigentlich nichts zu verlieren hat. Die Vorbereitung war gut. Diese Woche hatten wir Eis in Bruck und es wurde viel Training nachgeholt. Und während zuhause wieder wegen Wärme ein Punktspiel und ein Turnier abgesagt werden musste, ging es für die Mannschaft auswärts in eine Halle. Eine Halle, die übrigens laut Lindauer Vereinswebsite nur 800.000 Euro gekostet hat. So günstig kann’s auch sein, wenn man eine Eisfläche überdacht.

 

 

1. Drittel
Der Anpfiff war kaum in der Halle verklungen, da gab es einen gewaltigen Dämpfer: Nach nur 13 Sekunden hatten die Lindauer unsere Jungs mit einer schönen Kombination ausgespielt und der Puck war im Netz. 0:1. Da hat bei der Mannschaft einfach noch die Ordnung gefehlt. In den Gesichtern des Brucker Fanblocks war zu sehen, dass der ein oder andere düstere das Spiel anstellte. Aber so schlimm kam es nicht. Nein, im Gegenteil: Der kleine Weckruf brachte Konzentration und Kampfgeist in unsere Mannschaft. Ab jetzt wurde konsequent verteidigt und die Zuordnung stimmte immer besser. Als Lindau sich in der vierten Minute eine Strafzeit einfing, fiel dann auch der erste Brucker Torschuss, der vom Lindauer Goalie gehalten wurde. Und so langsam setzten sich die Brucker auch mal im Lindauer Drittel fest. Gute fünf Minuten lang konnten sich die Lindauer nicht befreien. Dreimal musste in dieser Zeit der Lindauer Goalie retten und die Gesichter der Fans waren bereits deutlich aufgehellt. Erst in den letzten Minuten des ersten Drittels bekamen die Lindauer wieder die Oberhand, schafften es aber nicht durch die Brucker Verteidigung. So ging es mit 1:0 für Lindau in die Drittelpause.

 

 

2. Drittel

Das zweite Drittel zeigte Brucker Knaben, die in der Landesliga mitspielen wollen. Die Zuordnung zu den Gegenspielern und der Spielaufbau stimmten nicht immer, aber immer öfter. Und auch wenn Markus Suing in den ersten zwei Minuten zweimal retten musste, machte das Spiel einen eher ausgeglichenen Eindruck. Und das gegen die Lindauer. Die Fans rieben sich in glücklicher Verwunderung die Augen. Als in der 23. Minute Lindau nach einer Strafzeit wieder nur zu viert auf dem Platz war, wurde der Druck aufs Lindauer Tor bereits höher. Und in der 26. Minute war es dann so weit: Nicolas Palm schickte mit einem schönen Pass Elias Klostermann und der verwandelte allein vor dem Tor souverän zum 1:1. Und der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Unser Trainer, bereits deutlich heiser, weil ab und zu die Zuordnung nicht stimmte, hatte seine Stimmbänder nicht umsonst strapaziert. Aber es kam noch besser: In der 26. Minute schnappte sich Fynn Rappold im eigenen Drittel einen Pass von Elias Vilgertshofer und marschierte im Alleingang durch die Lindauer Reihen. Und weil’s so schön war, verwandelte er dann auch noch zum 1:2. Die erste Führung der Saison! Die hielt allerdings keine zwei Minuten. Ein unglücklich abgefälschter Puck trudelte wie eine Bogenlampe über unseren Goalie zum Ausgleich ins Netz. Jetzt drückten die Lindauer wieder, die nun wohl endgültig verstanden hatten, dass hier ein Gegner angereist war und kein Opfer. In der 32. Minute musste Markus Suing mit einer Blitzreaktion retten. Und kurz darauf schlug sich der aggressivere Einsatz der Lindauer auch in einer 2+10 Minuten Strafzeit nieder. Bruck konnte die zwei Minuten Überzahl nicht nutzen. Die Lindauer brachten fast nur noch die ersten zwei Blöcke und unser Trainer zog mit. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt so spannend, wie ein Eishockeyspiel sein kann. Auf beiden Seiten mussten die Goalies einige male retten. Das zweite Drittel beendeten die Brucker zum ersten mal in Unterzahl durch eine 2 Minuten-Strafe. Bei 2:2 ging es in die Kabine.

 

 

 

3. Drittel

In der Lindauer Kabine musste es eine deutliche Ansage gegeben haben. Der Gastgeber begann mit viel Druck. In der 45. Minute gab es dann wieder eine Strafzeit für Bruck. Jetzt drängten die Lindauer auf die Führung. In der 46. Minute war dann unserem Goalie die Sicht durch einen Lindauer Stürmer verdeckt, und durch dessen Beine fiel das 3:2. Und der Kampf ging unvermindert weiter. Gute saves durch die Goalies auf beiden Seiten hielten das Ergebnis. Dem Spiel unserer Jungs zuzusehen, war eine Freude. In der 50. Minute entlud sich die Leidenschaft in einer kleinen Auseinandersetzung und je ein Brucker und ein Lindauer mussten zwei Minuten auf die Bank. Beinahe hätten die Brucker in dieser 4 gegen 4 Phase den Ausgleich geschafft, aber der Lindauer Goalie stand sicher. In der 54. Minute waren es dann die Lindauer, die jubeln durften. Unsere Jungs verloren den Puck, ein Lindauer stand allein vorm Tor und es stand 4:2. Aber die Brucker gaben immer noch nicht auf. In Unterzahl hatten sie 3 Minuten vor Schluss noch eine Riesenchance. Dann ging auch noch ein Lindauer auf die Bank. 4 gegen 4, zwei Minuten vor Schluss. Unser Trainer nahm den Goalie heraus und brachte einen fünften Feldspieler. Einen Versuch war es wert! Doch die Brucker verloren den Puck und die Lindauer trafen ins leere Tor zum Endstand von 5:2.
 

Fazit

Jetzt kann’s losgehen. Die Brucker Knaben kommen langsam in Fahrt. Gegen einen Gegner wie Lindau so lange Zeit auf Augenhöhe zu spielen, ist schon ein sehr gutes Zeichen. Auch wenn das Spiel verloren ging und die ein oder andere Träne floss: Die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung!

 

 

 

Scorer:

Tore:        Klostermann Elias, Rappold Fynn
Assists:     Palm Nicolas, Vilgertshofer Elias
 

Es spielten:
 

Goalies:

22 Suing Markus

V/S:

V/S: 3 GergLouis, 4 Rappold Fynn, 6 Schur Leo, 7 Stecher Robin, 8 Bärmann Leonhard, 9 Klostermann Elias, 10 Huber Felix,
11 Vilgertshofer Elias, 12 Doblinger Luis, 13 Palm Nicolas, 16 Geschwinder Leonhard, 17 Stadnik Tymoteusz, 18 Jahr Maurice,
19 Modde Max, 20 Trumpf Moritz

 

Trainer: Manuel Vilgertshofer, Alexander Rappold

Betreuer: Claudia Trumpf, Tanja Modde

Text: Wolfgang Schur

Fotos: Thomas Klostermann

 
     
 
 
  31.10.2017
 
 

Presseseite Knaben

 
 

 
EV Fürstenfeldbruck - ECDC Memmingen  0 : 5  Abbruch nach dem 1. Drittel
29.10.2017 Punktspiel


Die Stadt Fürstenfeldbruck lässt ihre Eishockey-Knaben im Regen stehen: Das zweite Heimspiel in Folge kann nicht regulär durchgeführt werden. Gegen den Tabellenführer Memmingen schlägt sich Fürstenfeldbruck wacker, aber ohne Halle ist erfolgreiches Eishockey in der Landesliga nicht zu machen. Nach einem Drittel war Schluss wegen Regen und Sturm.
 


 

Vor einer Woche musste bereits das erste Heimspiel der Brucker Knaben gegen Lindau abgesagt werden, weil man auf Beton nicht Schlittschuh fahren kann. Jetzt, bei endlich niedrigeren Temperaturen, stand das zweite Heimspiel an. Diesmal ging es gegen den Tabellenführer: Memmingen hat bereits 7 Spiele absolviert und davon nur eines verloren. In Bruck gibt es nun auch Eis, entsprechend war die Vorfreude auf den hochklassigen Gegner groß. Der Wetterbericht verhieß allerdings nichts Gutes.
 

 Als die ersten Memminger im Stadion eintrafen, spielte der Autor ein wenig Mäuschen und horchte, was die Gäste so sagten. Hier einige Zitate
 angesichts der Brucker Verhältnisse:

„Schau, so war Eishockey früher.“

„Das ist ja wie bei uns vor 30 Jahren!“

„Papa, bleibt das Laub auf dem Eis?“

Es wurde auch von Eltern berichtet, die verzweifelt die Eishalle suchten. Die gute Nachricht: Es sind alle angekommen.

Die schlechte Nachricht: Kaum hatte die Eismaschine das Laub von der Spielfläche geputzt, brachten die heftigen Sturmböen bereits die nächste Ladung. Mit dem Besen wurde nachgeholfen. All das unter den ungläubigen Blicken der zahlreich angereisten Memminger Gäste, die sich im Warmen an der Theke versammelt hatten.

Kurz vor Spielbeginn setzte dann auch stärkerer Regen ein. Beim Einspielen klebte bereits der ein oder andere Puck auf dem Eis. Unter diesen Bedingungen ging es los.
 

1. Drittel

Eines muss man unseren Jungs lassen: Sie gehen ohne Respekt in ein Spiel gegen einen vermeintlich überlegenen Gegner. Das Spiel ging flott los und die Memminger starteten mit Druck. Aber die Brucker spielten leidenschaftlich und frech auf. Zwar hatte unser Goalie nach einer Minute schon den ersten Puck zu halten, aber so richtig zwingend war das noch nicht. Und nach gut drei Minuten schossen unsere Knaben zum ersten mal auf das Memminger Tor. Auch in den folgenden Minuten tauchten sie immer wieder gefährlich im Drittel der Memminger auf. 5:51 stand auf der Uhr, als dann doch Memmingen durch einen verdeckten Schuss aus relativ spitzem Winkel das 0:1 markierte. Und zwei Minuten später klingelte es nach dem letzten möglichen Kombinationsspiel der Memminger wieder im Brucker Tor.

 
 

Warum das letzte mögliche Kombinationsspiel? Nun, der Regen wurde immer stärker. Und beim Kurzpassspiel wurde der Puck nun ordentlich vom Wasser gebremst. Das vereitelte in der Folge einige Chancen auf beiden Seiten. Die Brucker spielten überraschend viel im Memminger Drittel, aber wenn der Puck im Wasser liegen bleibt, funktionieren Kombinationen einfach nicht. Die Memminger erhöhten in den nächsten sieben Minuten bis auf 5:0, in der Regel durch Einzelaktionen, bei denen sie oft den entscheidenden Tick schneller waren. Das Brucker Kombinationsspiel dagegen versank in den Fluten. Dennoch gelang es unseren Jungs, die Memminger in den restlichen acht Minuten etwas auf Abstand zu halten und sie hatten auch zwei gute Torchancen. Fünf Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels verhinderte Markus Suing mit einem guten Save einen höheren Rückstand.

 

1. Pause

Üblicherweise folgt im Eishockey auf das erste Drittel das zweite. In diesem Spiel nicht. Der Regen wurde immer stärker. Die Eltern drängten sich alle in der warmen Stube an der Theke und beobachteten die Sisyphus-artigen Versuche des Eismeisters, das Wasser von der Spielfläche zu bekommen. Doch der Regen war stärker. Und nach einigen Minuten kam die Nachricht, mit der jeder gerechnet hatte: Spielabbruch. Der Verband entscheidet dann, ob das Spiel gewertet wird.

     
 
 

Fazit:

So kann es auf Dauer nicht weitergehen. Eine außerordentliche talentierte Generation von Eishockey-Spielern, ein Team, das gerade den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat, muss unter Rahmenbedingungen spielen, die bei unseren Gegnern Mitleid erregen. Wenn Fürstenfeldbruck nicht wieder einen Schwung ihrer besten Spieler an Nachbarorte mit Hallen verlieren will, muss etwas passieren. Selbst das Dachau soll nun eine Eishalle bekommen. Warum nicht Bruck, das zur Zeit sportlich über ein tolles Potenzial verfügt?

 


Dennoch gibt es auch etwas Gutes zu berichten: Vom Regen ins Warme getriebene hungrige Memminger und Brucker Eltern, sowie ein fleißiger Thekendienst haben viel für die Mannschaftskasse getan. An dieser Stelle auch ein Dank an die angereisten Memminger, die trotz der Situation, mit der sie konfrontiert wurden, sehr angenehme und freundliche Gäste waren.

 
         

Scorer:

Tore: -   Assists: -
 

Es spielten:
 

Goalies:

22 Suing Markus,

V/S:

3 GergLouis, 4 Rappold Fynn, 6 Schur Leo, 7 Stecher Robin, 8 Bärmann Leonhard, 9 Klostermann Elias, 10 Huber Marco,
11 Vilgertshofer Elias, 12 Doblinger Luis, 13 Palm Nicolas, 14 Wolf Sarah,
17 Stadnik Tymoteusz, 18 Jahr Mauric, 19 Modde Max, 20 Trumpf Moritz,

 

Trainer: Manuel Vilgertshofer, Alexander Rappold

Betreuer: Claudia Trumpf, Tanja Modde

Text: Wolfgang Schur

Fotos: Thomas Klostermann

 
     
 

 
     
 

 
     
     
     
 
 
  Montag,16.10.2017
 
 

Presseseite Knaben

 
 

 

Wanderers Germering – EV Fürstenfeldbruck 13 : 0 ( 3:0 / 4:0 / 6:0 )
15.10.2017 Punktspiel

Spielerisch überlegene Germeringer haben den tapfer kämpfenden Brucker Knaben ihre Grenzen aufgezeigt. Nach schneller Führung der Germeringer war das Spiel lange Zeit umkämpft. Doch die Brucker konnten ihre Chancen nicht verwerten, während Germering die ihren eiskalt verwandelte. Auch wenn das Ergebnis in dieser Höhe gerechtfertigt war, zeigte sich doch bei unseren Knaben eine Steigerung gegenüber dem ersten Spiel.
 
Nach dem ernüchternden Ergebnis am Vortag in Sonthofen waren die Erwartungen gegen den stärker eingeschätzten Gegner aus Germering eher niedrig. Denn auch bei noch so viel gutem Willen und Kreativität beim Training sind die Fakten eindeutig: Germering trainiert seit September dreimal die Woche in ihrer Halle und in Fürstenfeldbruck starrt uns im Eisstadion noch der nackte Beton an. Und so lief es dann auch – trotz lautstarker Unterstützung eines zahlreich gekommenen Brucker Fanblocks.
 
 
1. Drittel

Gerade einmal 24 Sekunden alt war das erste Drittel, da klingelte es zum ersten Mal im Brucker Tor. Ein gekonnt abgelenkter Fernschuss ließ unserem Goalie keine Chance. Dann folgten sieben Minuten harter Kampf, in dem keine Seite zu zwingenden Torchancen kam. Die spielerische Überlegenheit der Wanderers war schnell sichtbar, wurde aber durch leidenschaftlichen Einsatz unserer Jungs in dieser Phase ausgeglichen. In der siebten Minute kam dann wieder Druck aufs Brucker Tor. Fischte zunächst noch unser Goalie Markus Suing einen knallharten Schuss aus der Luft, war es kurz vor Minute acht wieder soweit: Germering erhöhte auf 2:0. Und zwei Minuten später zappelte der Puck noch einmal im Brucker Tor, nachdem die Verteidigung kurzfristig den Überblick verloren hatte. Dennoch war zu diesem Zeitpunkt der Tenor beim Brucker Fanblock, dass die Mannschaft gegenüber dem Vortag schon eine deutliche Steigerung hingelegt hatte. Und so kamen unsere Jungs in der zweiten Hälfte des ersten Drittels zu einer Reihe Chancen. Oft war dann der letzte Pass zu ungenau oder der Abschluss etwas harmlos – nicht zuletzt dank einer gut aufgestellten Germeringer Verteidigung. Und einen Granatenschuss von Fynn Rappold in der zwölften Minute hielt der souveräne Germeringer Goalie. Noch dreimal musste Markus Suing mit spektakulären Saves eingreifen, dann endete das erste Drittel.
 

 

2. Drittel

Die Germeringer machten zu Beginn des zweiten Drittels sofort wieder Druck. Die ersten Minuten fanden fast ausschließlich im Brucker Drittel statt, oft gefährlich nah am Tor. Nach fünf Minuten waren die Brucker wieder wach und das Spiel verlagerte sich auf die Germeringer Spielfeldseite. Zwei gute Chancen unserer Knaben vereitelte Germerings Goalie. Bis zur neunten Minute hielten die Brucker den Druck aufrecht und kamen zu einigen Chancen, bis Germerings Fabian Köhler mit einem Solo unsere Verteidigung stehen ließ und auf 4:0 erhöhte. Zwei Saves von Markus Suing in der zehnten und dem dann eingewechselten Johannes Wohlgeschaffen in der elften Minuten hielten die Brucker jedoch immer noch im Spiel. Auf der anderen Seite blieben unsere Stürmer gerade bei Einzelaktionen immer wieder in der effektiven Germeringer Verteidigung hängen. Zahlreiche Fernschüsse führten ebenfalls nicht zum Ziel. Und so waren es dann doch wieder die Germeringer, die in Minute 14 zum 5:0 erhöhten. Danach bestimmten die Germeringer das Spiel und sie machten auch die Tore. Bei Stand von 7:0 gingen die Mannschaften in die zweite Pause.
 

 

3. Drittel

Das letzte Drittel begann ausgeglichen. Der Kampfgeist der Brucker war ungebrochen, aber die individuelle Stärke der Germeringer zeigte sich dann in der 4. Minute wieder, als wir an der gegnerischen blauen Linie den Puck verloren und ein Germeringer allein durchmarschierte und verwandelte. Und nur eine halbe Minute erhöhte der Gegner schon auf 9:0. Bei den Bruckern häuften sich Fehler und Angriffe wurden relativ weit vor dem gegnerischen Tor mit Fernschüssen abgeschlossen, die leichte Beute für den Germeringer Goalie waren. Nach einer Woche ohne Training die ersten zwei Punktspiele an zwei aufeinander folgenden Tagen – das zehrt an den Kräften. Es wurde ab Mitte des letzten Drittels auch auf beiden Seite mehr gefoult. Einige Strafzeiten auf beiden Seiten wurden fällig. Aber auch in Unterzahl punkteten die Germeringer. Bis zur 15. Minute stand es bereits 13:0. Die letzten fünf Minuten hielten die Brucker, auch dank einer guten Goalie-Leistung, dann das Ergebnis. Bis zuletzt wurde um jeden Puck gefightet, aber für einen Ehrentreffer der Brucker hat es nicht mehr gereicht.
 



Fotos: Thomas Klostermann

Fazit:

Die Germeringer waren heute einfach besser. Das ist keine Schande, wenn man sich die Rahmenbedingungen anschaut. Auch bei einer 13:0 Niederlage bleibt der Eindruck, dass sich unsere Mannschaft bereits vom ersten auf das zweite Spiel deutlich gesteigert hat. Und der Kampfgeist stimmt. Wenn wir regelmäßig auf Eis trainieren können und ein paar Spiele hinter uns haben, sieht es schon ganz anders aus.
 

Scorer:

Tore: -

Assists: -
 

Es spielten:
 
Goalies: 22 Suing Markus, 33 Wohlgeschaffen Johannes
V/S: 2 Malinovsky Benedikt, 3 GergLouis, 4 Rappold Fynn, 6 Schur Leo, 7 Stecher Robin, 8 Bärmann Leonhard, 9 Klostermann Elias, 10 Huber Marco, 11 Vilgertshofer Elias, 12 Doblinger Luis, 13 Palm Nicolas, 14 Wolf Sarah, 15 Rinderer Luca, 16 Geschwinder Leonhard, 17 Stadnik Tymoteusz, 18 Jahr Mauric, 19 Modde Max, 20 Trumpf Moritz, 21 Proksch Ralph

 

Trainer: Manuel Vilgertshofer, Alexander Rappold

Betreuer: Claudia Trumpf, Tanja Modde

Text: Wolfgang Schur

 

 
     
 
 
  Dienstag, 03.10.2017
 
 

Presseseite Knaben

 
 

 

ESV Türkheim – EV Fürstenfeldbruck 5 : 11 ( 1:3 / 2:2 / 2:6 )
30.09.2017 Freundschaftsspiel
 

     
Die Brucker Knaben haben in einem Vorbereitungsspiel gegen den streckenweise überforderten ESV Türkheim eine erste Duftmarke gesetzt.
Eine starke Leistung im Sturm, 2 sichere Goalies und im Spielverlauf immer besseres Kombinationsspiel machten viel Hoffnung darauf, dass
unsere Knaben bereit sind für die Herausforderung Landesliga.

Wie immer zu Saisonbeginn überwogen vor Spielbeginn die skeptischen Gesichter: Ob es gegen eine Hallenmannschaft, die bereits eine ganze
Weile regelmäßig auf dem Eis trainiert, schon reicht? Auf der anderen Seite spielt die Knabenmannschaft der Türkheimer im Mittelfeld der
Bezirksliga und sollte zu schlagen sein. Und doch wähnte mancher die Türkheimer, die mit einem recht kleinen Kader (12+1) zum Spiel antrat,
im Vorteil.

Unsere Trainer nutzten das Spiel, um möglichst viele unserer Knaben beobachten zu können. Und so traten wir mit 17+2 Spielern an. Und die
waren allesamt spielhungrig.
 

1. Drittel

Den Beginn hatten sich die Türkheimer sicher anders vorgestellt. Das erste Drittel war gerade einmal 1 Minute 17 Sekunden alt, da markierte
Elias Vilgertshofer nach Assist von Robin Stecher das erste Tor für die Brucker Knaben in der Saison 2017/2018. Schön kombiniert und eiskalt
vollstreckt: In den Gesichtern des Gegners war die Überraschung deutlich zu sehen. Es dauerte auch bis zur 14. Minute, bis der Kapitän der
Türkheimer ausglich. Der Gleichstand hielt allerdings nicht lange: In der 18. Minute in Überzahl und 19. Minute bei vier gegen vier brachten
Stadnik und Rappold die Brucker mit zwei Toren wieder in Führung. Die Türkheimer gingen nicht immer zimperlich zu Werke. Nach fairem
Beginn des Drittels häuften sich zum Ende die Hakeleien. Mit einem verdienten 1:3 für Fürstenfeldbruck ging es dann in die Pause.
 

2. Drittel

Die Türkheimer kamen spielerisch deutlich aggressiver aus der Pause. Bei den Bruckern häuften sich im eigenen Drittel zu Beginn des Drittels
Fehler und Unsicherheiten in der Abwehr. Die Türkheimer ließen immer wieder die Brucker kommen und wurden dann durch Konter gefährlich.
Und so war der Anschlusstreffer, wieder durch den Türkheimer Kapitän, in der 26. Minute keine Überraschung. Aber unsere Knaben ließen gerade
mal eine gute Minute vergehen, um den alten Abstand von zwei Toren wieder herzustellen. Leonhard Geschwinder erzielte den Treffer nach Vorlage
von Fynn Rappold. Doch die Türkheimer gaben das Spiel noch nicht verloren: In der 29. Minute verkürzten sie wieder auf 3:4. Felix Huber blieb es
nach einem etwas wackligen Drittel vorbehalten, nach Vorgabe wieder von Rappold den 3:5 Endstand des zweiten Drittels zu markieren.
 

3. Drittel

Vielleicht spürten die Türkheimer im letzten Drittel die Tatsache, dass sie mit nur zwei Blöcken spielten. Man konnte sehen, dass ihnen langsam die
Beine schwer wurden. Das immer bessere Passspiel der Brucker ermüdete sie zusätzlich. Und so erhöhten Rappold und Klostermann nach 6 Minuten
im Abstand von nur gut 30 Sekunden auf 3:7. Die Türkheimer waren nun streckenweise so stark unter Beschuss, dass weitere Tore nur eine Frage
der Zeit sein konnten. Gegenwehr kam wieder nur in Form von Kontern, mit denen sie zweimal erfolgreich waren. Stadnik, Gerg, Doblinger und
Klostermann erhöhten die Drittelbilanz aber auf 2:6. Somit war der Endstand von 5:11 am Ende auch in dieser Höhe absolut verdient.

 

Fazit:

Bezeichnend für das Spiel ist ein Blick auf die Torschützenliste: Während bei Türkheim nur zwei Schützen erfolgreich waren
(vier Tore allein der Kapitän),
schossen 8 Brucker Spieler Tore. Es ist für einen Gegner schwer gegen diesen Sturm. Schafft man es, einen Spieler auszuschalten, stehen genug andere bereit, um die Tore zu machen.

Hinten war es manchmal noch ein wenig wacklig und mancher Pass war noch etwas halbherzig. Aber insgesamt hat sich gezeigt, dass ein gutes
Sommertraining und sinnvoll genutzte Fremdeiszeiten sich absolut gelohnt haben. Einen sehr guten Eindruck hinterließen auch die beiden Goalies Suing
und Wohlgeschaffen, die unserer Mannschaft in den turbulenteren Phasen einen sicheren Rückhalt gegeben haben.

Ein Dank geht an die Mannschaft aus Türkheim, die sich nie aufgegeben hat und so für ein spannendes Spiel gesorgt hat.
 

Scorer:

Tore: Vilgertshofer, Stadnik (2), Rappold (2), Geschwinder (2), Huber, Gerg, Doblinger, Klostermann

Assists: Stecher, Geschwinder (2), Rappold (3), Huber, Doblinger, Rinderer
 

Es spielten:

Goalies: 22 Suing Markus, 33 Wohlgeschaffen Johannes

V/S:   3 GergLouis, 4 Rappold Fynn, 6 Schur Leo, 7 Stecher Robin, 8 Bärmann Leonhard, 8 Klostermann Elias, 10 Huber Marco,
       11 Vilgertshofer Elias, 12 Doblinger Luis, 14 Wolf Sarah, 15 Rinderer Luca, 16 Geschwinder Leonhard, 17 Stadnik Tymoteusz,
       18 Jahr Mauric, 19 Modde Max, 20 Trumpf Moritz, 21 Proksch Ralph

 

Trainer: Manuel Vilgertshofer, Alexander Rappold

Betreuer: Claudia Trumpf, Tanja Modde

Text: Wolfgang Schur

   

   
   

     
Fotos: Thomas Klostermann