1.Mannschaft

Presse

 
 EV Fürstenfeldbruck e.V.
 
EVF letztmals auf doppelter Reise
 

Mit der Begegnung heute Abend, 19.30 Uhr, in Miesbach gegen den TSV Schliersee hat der in diesem Jahr noch ungeschlagene EV Fürstenfeldbruck die Halbzeit in der Landesliga-Abstiegsrunde erreicht. Am Sonntag, 18.45 Uhr, müssen die Brucker dann letztmals auswärts in Ottobrunn ran. Mit drei Heimspielen gegen Ottobrunn, Schliersee und Bad Tölz endet die Abstiegsrunde mit besten Papieren für den Klassenerhalt.

Nach der schwachen Vorstellung beim 3:1-Sieg über die Oberliga-Reserve von Bad Tölz haben sich die Brucker zwei Wochen lang intensiv auf die heutige Begegnung vorbereiten können. Nachdem die Kreisstädter am vergangenen Wochenende spielfrei waren, absolvierte die Mannschaft von Sergej Tchoudinov eine zusätzliche Trainingseinheit.

„In Miesbach können wir in stärkster Besetzung antreten“, informiert Manager Wolfgang Wickenrieder. Auch Sven Mönch, der gegen Trostberg eine Spieldauerstrafe erhielt, ist wieder dabei. Offen ist noch der Einsatz von Daniel Sontowski. Der Stürmer hatte sich in Trostberg eine Schulterverletzung eingehandelt und war kurz vor Ende des ersten Drittels in der Kabine geblieben. Mönch und Sontowski zählen zu den Leistungsträgern und wurden in Bad Tölz schmerzlich vermisst. Aber auch die als Gäste in der Miesbacher Eissporthalle spielenden Schlierseer rechnen sich Chancen gegen die Brucker aus, zumal mit Verteidiger Christoph Engl und Stürmer Michael Waldschütz ebenfalls zwei gesperrte Spieler ihre Strafe abgebrummt haben.

Dieter Metzler, Fürstenfeldbrucker Tagblatt 05.02.10


Sven Mönch

Kann nach seiner
Sperre heute gegen
den TSV Schliersee
wieder auf Torejagd
gehen.

 
 
Starker Keeper rettet die Punkte
  Abstiegsrunde: Bruck tut sich in Bad Tölz schwer, gewinnt aber 3:1
Fürstenfeldbruck Auch im dritten Spiel der Landesliga-Abstiegsrunde war die Mannschaft vom EV Fürstenfeldbruck nicht zu schlagen. Vor nur 50 Zuschauern in der neuen Hacker-Pschorr-Arena besiegte die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov Gastgeber EC Bad Tölz Ib mit 3:1 (3:0, 0:1, 0:0)-Toren. Mit diesem Erfolg ist den Bruckern ein weiterer wichtiger Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt gelungen. In einer schwachen Begegnung konnten die Kreisstädter die gut 20 mitgereisten Brucker Anhänger lediglich im ersten Durchgang zufriedenstellen. Im Spiel der Brucker wirkte sich vor allem das Fehlen des gesperrten Sven Mönch und des verletzten Daniel Sontowski aus. Beide verfolgten das Geschehen von der Tribüne aus. Zum Glück für die Kreisstädter erwischte Torwart Severin Dürr einen glänzenden Tag. Bei ihm konnte sich die Mannschaft nach dem Spiel bedanken, dass zwei wichtige Punkte um den Klassenerhalt eingefahren wurden. Nur durch einen Penalty war der Brucker Goalie zu bezwingen. Dabei ließen die Brucker nach den Treffern von Erik Mönch (6.) und den beiden Überzahltreffern von Philipp Clermont (13.) und Tobias Steinbrecher (17.) auf eine torreiche Begegnung hoffen. Doch schon im Mittelabschnitt geriet das Tchoudinov-Team schwer unter Druck. Ab diesem Zeitpunkt erwies sich Dürr als der große Rückhalt der Brucker Mannschaft, die bis zur Schlusssirene nur noch ein planloses grausames Spiel aufs Eis brachte. Zu der Leistung der Brucker wollte von den Anhängern niemand etwas sagen, außer: Hauptsache gewonnen."

25.01.2010   Quelle:  DIETER METZLER, Fürstenfeldbrucker Tagblatt



Torhüter Severin Dürr
Bester Mann der "Crusaders"
in Bad Tölz

 
EVF macht wichtigen Schritt zum Klassenerhalt
 
Fürstenfeldbruck - Mit dem 5:4-Auswärtssieg am Sonntagabend in Trostberg haben die Eishockey-Landesligisten
des EV Fürstenfeldbruck einen wichtigen Schritt in der Abstiegsrunde zum Klassenerhalt gemacht.
 
Wetterte Trostbergs Trainer Stefan Feldner vor einer Woche beim ebenfalls verlorenen Hinspiel in Bruck noch über die Leistung der beiden Schiedsrichter, so ließ diesmal EVF-Manager Josef Fuchs schon in der ersten Drittelpause gehörig Dampf ab: „Die pfeifen unter aller Kanone.“ Besonders hart empfand der Gernlindner die Entscheidung über die Spieldauerstrafe von Sven Mönch, der bereits nach 17 Minuten zum Duschen gehen durfte. Automatisch ist Mönch auch damit für die nächste Begegnung am kommenden Samstag in Bad Tölz gesperrt. Pech für die Kreisstädter, dassn nach der Sperre von Mönch mit Daniel Sontowski ein weiterer Leistungsträger ausfiel. Der Brucker wurde kurz vor Ende des ersten Drittels an der Bande gecheckt und mit einer Schulterverletzung ins Trostberger Krankenhaus gefahren. Torschützen des EVF, der im letzten Drittel einen 2:4-Rückstand umdrehte, waren Daniel Sontowski, Florian Buchwieser (2), Philipp Clermont und Marko Hiltunen.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt online



Florian Buchwieser
erzielte die Anschlusstreffer
zum 3:2 und 4:3

 
Im Schlussdrittel wird der Kampfgeist belohnt
 
Fürstenfeldbruck - In einem Match auf Biegen und Brechen jagte der EV Fürstenfeldbruck vor 250 Zuschauern bis fünf Minuten vor Schluss einem Rückstand hinterher. Dann zahlte sich der unbändige Kampfgeist aus: Die Brucker aus machten in Trostberg mit dem 5:4 (1:3, 1:0, 3:1)-Sieg einen Riesensprung in Richtung Landesliga-Klassenerhalt.
 

Bei strömendem Regen in der Trostberger Freiluftarena gelang es den Bruckern im ersten Drittel nicht, den Torjäger der Hausherren, Martin Hagemeister, auszuschalten – nicht einmal bei eigener Überzahl. Zwar konnte Daniel Sontowski den frühen Rückstand durch Hagemeister noch ausgleichen, aber anschließend mussten die Kreisstädter wie schon im Hinspiel jeweils bei eigener Überzahl zwei demütigende Gegentreffer hinnehmen.

Wetterte Trostbergs Trainer Stefan Feldner vor einer Woche beim ebenfalls verlorenen Hinspiel in Bruck noch über die Leistung der beiden Schiedsrichter, so ließ diesmal EVF-Manager Josef Fuchs schon in der ersten Drittelpause gehörig Dampf ab: „Die pfeifen unter aller Kanone.“ Besonders hart empfand der Gernlindener die Entscheidung über die Spieldauerstrafe von Sven Mönch, der bereits nach 17 Minuten zum Duschen gehen durfte. Automatisch ist Mönch auch damit für die nächste Begegnung in Bad Tölz gesperrt. Pech für die Kreisstädter, dass nach der Sperre von Mönch mit Daniel Sontowski zum zweiten Durchgang ein weiterer Leistungsträger ausfiel. Der Brucker wurde kurz vor Ende des ersten Drittels an der Bande gecheckt und mit einer Schulterverletzung ins Trostberger Krankenhaus gefahren.

Nachdem sich die Kreisstädter bei einem weiteren Unterzahlspiel zu Beginn des Mittelabschnitts schadlos hielten, gelang der Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov auch wieder einmal ein Treffer, als ein Trostberger für zwei Minuten zur Abkühlung in die Kältebox zitiert wurde: Vorjahres-Topscorer Florian Buchwieser verkürzte auf 2:3.

Keine 30 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels erhöhte Trostberg auf 4:2, als sich der EVF in Unterzahl befand. Doch Bruck gab sich nicht geschlagen. Nach Buchwiesers Anschlusstor gelang Philipp Clermont fünf Minuten vor Schluss der Ausgleich. Und unter dem Jubel der mitgereisten EVF-Fans krönte Marko Hiltunen mit seinem Siegtreffer dem 5:4-Triumph.

 



Florian Buchwieser
erzielte die Anschlusstreffer
zum 3:2 und 4:3

Daniel Sontowski
musste nach einem Bandencheck
mit einer Schulterverletzung
aufgeben und stand seiner
Mannschaft nicht mehr zur
Verfügung.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 18.01.2010, von Dieter Metzler

Zu knappem Sieg gezittert
 

Erst hui, dann pfui: Zum Auftakt in der Landesliga-Abstiegsrunde empfing der EV Fürstenfeldbruck den TSV Trostberg.

Zwei Drittel lang boten die Kreisstädter eines ihres besten Heimspiele und gingen auch verdient mit 5:1 in die zweite Drittelpause. Dann allerdings verlor die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov im Schlussdrittel jegliche spielerische Linie und zitterte sich zu einem 7:6 (3:0, 2:1, 2:5)-Sieg.

Zur rechten Zeit schienen die Kreisstädter wieder in Form gekommen zu sein, glaubten zunächst die knapp 100 Zuschauer nach der klaren 3:0-Führung nach dem ersten Drittel. Ein 5:3-Überzahlspiel nutzte der EVF zum 1:0 durch Sven Mönch, der einen Schuss von Benni Hildebrandt ins Torstberger Tor lenkte.
 

Nachdem erneut ein Gästespieler für zwei Minuten in der Kältebox schmorte, legten die Kreisstädter nach. Philipp Clermont erzielte auf Zuspiel von Florian Buchwieser das 2:0. Als Kapitän Markus Pasterny kurz vor dem ersten Kabinengang auch noch zum 3:0 traf, träumten einige Anhänger schon von einem zweistelligen Sieg. Zunächst aber machte sich Ernüchterung unter den Zuschauern breit, als im Mittelabschnitt die Gäste durch Mathias Wolfgruber den Anschlusstreffer erzielten. Doch noch hatte das Tchoudinov-Team die richtige Antwort parat. Nach einem Schuss von Verteidiger Hildebrandt staubte Buchwieser zum 4:1 ab, als der Trostberger Goalie die Scheibe aus der Fanghand ließ. Sven Mönch stellte aber mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Ein unverständlicher Rückfall in alte Untugenden machte jedoch die Gäste stark. Peinlich war dabei, dass den Trostbergern in dieser Phase gleich zwei Treffer gegen die Brucker gelangen, als diese mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen. „Reißt euch zusammen, Jungs“, hallte es aufmunternd von der Tribüne. Doch die Brucker schienen die Anfeuerung nicht wahrzunehmen. Treffer um Treffer holten die Trostberger auf.

Nach dem 5:2 durch Ryan Kurtz schlug der EVF nochmals durch Daniel Sontowski zurück. Die Gäste schienen nun konditionell stärker zu sein. Noch in der gleichen Minute verkürzte Trostberg durch Martin Hagemeister auf 6:3. Nach dem 6:4 durch Ryan Kurtz wurde es langsam eng für die Kreisstädter. Einer der besten Brucker an diesem Abend, Juniorenspieler Philipp Weishaupt, konnte mit seinem Treffer zum 7:4 den Bruckern nochmals etwas Luft verschaffen. Doch als dann Wolfgruber und nochmals Kurtz die Gäste auf 7:6 heran brachten, begann für den EVF in den letzten fünf Minuten das große Zittern.



"Kapitän" Markus Pasterny
gelang gegen Trostberg
1 Tor und 4 Vorlagen.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt

 
Playdownrunde -
EVF „Crusaders“ – TSV Trostberg „Chiefs“ am Sonntag, 10.01.2010 um 17.15 Uhr
 

Am Sonntag gastieren „Die Chiefs“ des TSV Trostberg im heimischen Brucker-Eisstadion und diese sorgen derzeit nur für Aufsehen mit ihrer Siegesserie und der guten Scorerbilanz. Insgesamt bereits 90 Treffer erzielten die „Chiefs“ um Trainer Stefan Feldner, damit ist das Team der zweitbeste Verein in der Vorrunde der Landesliga Süd. Aufsehen zeigten Sie auch im letzten Vorrundenspiel gegen Germering, welches sie mit 9:8 im heimischen Stadion vor über 400 Zuschauern gewonnen hatten. Dies reichte jedoch nicht für die Aufstiegsplay-Offs. Seit vier Spielen ist Trostberg ungeschlagen. Einziger Topscorer bei den „Chiefs“ ist der ehemaliger Dorfner Martin Hagemeister mit 27 Treffern. Damit ist Trostberg ein nicht zu unterschätzender Gegner. Auch der Kanadier Ryan Kurtz mit 21 Treffern ist ein gefährlicher Goalgetter der Trostberger.

Unsere „Crusaders“ hingegen hatten nach den beiden letzten Spielen im alten Jahr gegen Schongau und Forst nicht zu ihrer alten Stärke zurückgefunden. Im Auswärtsspiel gegen Forst verlor die Mannschaft am fehlenden Glück und Spielermangel. Auch Pech im Abschluss war wieder einmal mehr der Verlust von zwei wichtigen Punkten, um vielleicht doch noch wichtige Punkte für die Abstiegsrunde zu bekommen.

Nachdem das Bayernpokalrückspiel kampflos an den ESV Königsbrunn ging, da alle Torhüter erkrankt bzw. beruflich unterwegs waren, und ein Ausweichtermin nicht angeboten wurde, kann man sich jetzt voll auf die Abstiegsrunde konzentrieren.

Die Abstiegsrunde ist aufgrund der getrennten Wertung der West und Süd Gruppe für die Crusaders ein Überlebenskampf in der Landesliga. Mit nur 2 Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz, dort steht derzeit der SC Forst, ist jedes Spiel ein Endspiel. Die Verletzungssorgen um Daniel Sontowski, der an einer Knieverletzung laboriert, sind noch nicht gänzlich behoben. Daniel Lazar ist für dieses Spiel noch gesperrt und kann erst im Rückspiel am kommenden Sonntag wieder eingesetzt werden. Sonst kann Trainer Sergej Tchoudinov auf alle Spieler zurückgreifen.

Quelle: DJ Matte 08.01.2010

 

Entscheidungsspiele für Aufstiegsrunde Part I und II

EV Fürstenfeldbruck – EA Schongau; Fr. 18.12.09; 20 Uhr

SC Forst – EV Fürstenfeldbruck; Sa. 26.12.09; 16 Uhr in Peißenberg

 

Rechnerisch braucht der EV Fürstenfeldbruck aus den restlichen zwei Spielen der Vorrunde noch vier Punkte, um die Chance zu wahren an der Aufstiegsrunde teilnehmen zu können. Die „Crusaders“ benötigen jedoch Schützenhilfe. Direkter Konkurrent sind die Eisbären Burgau und die EA Schongau. Die Burgauer spielen noch zu Hause gegen Lechbruck und dann in Lindau und in Kempten. Unser heutiger Gast, die EA Schongau spielt nach unserem Spiel zu Hause gegen gegen den SC Forst und in Lechbruck. Bei dem Restprogramm der Burgauer würde nach zwei Siegen der Brucker eventuell Punktgleichheit entstehen. Der direkte Vergleich spricht aber da für die Burgauer, da sie bei Punktgleichheit im Vorteil sind. Auf welche Hilfe wir angewiesen sind entscheiden die nächsten Begegnungen beider Mannschaften. Darauf soll man ja nicht unbedingt bauen, aber die derzeitigen noch anstehenden Spiele zeigen eindeutig, dass das heutige und das Spiel nach Weihnachten gegen Forst gewonnen werden muss. Daher sind beide Spiele sehr wichtig und schon die heutige Freitagspartie gegen den EA Schongau – schließlich ist das ein direkter Konkurrent um die begehrten Plätze – da zählen die Punkte bekanntlich doppelt!

In Schongau war die Sache für die Crusaders klar. Die bittere Heimniederlage (1:5) stürzte den EAS in eine Krise, die jedoch relativ gut wegsteckt wurde, nachdem es in den letzen Spielen wieder besser lief. Trainer Sergej Tchoudinov, in Schongau aus seiner Zeit als überragenden Verteidiger aus der Saison 1995/96 bestens bekannt, hat das Team der „Crusaders“ gut eingestellt.

Die „Crusaders“ werden aus einer stabilen Defensive um ihren Kapitän Benjamin Hildebrandt und Stefan Herrmann versuchen den wiedererstarkten EA Schongau Paroli zu bieten und wichtige zwei Punkte abzutrotzen. Auch unser einziger Kontingentspieler, der junge Finne Marko Hiltunen, wird neben den Juniorenspieler Tobias Steinbrecher die Abwehr wieder verstärken. Im Angriff gilt wieder das Augenmerk unsere bekannten Stützen Markus Pasterny und Florian Buchwieser, sondern auch der in Schongau besonders effektiven schnellen Reihe der jungen Garde. Sven und Eric Mönch, sowie Daniel Sontowski. Schongau wird versuchen heute schon mal alles klar zu machen für die Aufstiegsrunde. Wie sich die Schongauer um Ihren Trainer Rainer Lohr im Freiluftstadion schlagen werden ist sicherlich abhängig von den wichtigen Stützen Matthias Brod und Drimal Kamil. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem ehemaligen Spieler Tim Lippert, der in der Saison 2007/2008 für den EVF einmal stürmte. Ob sich die Crusaders in der eiskalten Eisarena durchsetzen werden? Sicherlich wird für die Zuschauer heißer Glühwein und Würstel bereit gehalten, um von der Tribüne aus die Mannschaft entsprechend anzufeuern.
 

 

Vom Spitzenreiter vorgeführt  Zweistelliges Debakel für den EVF gegen die Königsbrunner

 

Fürstenfeldbruck – Auch beim vierten Aufeinandertreffen in diesem Jahr stand der EV Fürstenfeldbruck gestern Abend vor erneut nur 50 zahlenden Zuschauern gegen den ESV Königsbrunn auf verlorenem Posten. Der ungeschlagene Tabellenführer erteilte der Mannschaft von Brucks Trainer Sergej Tchoudinov beim 2:11 (0:5, 1:4, 1:2) eine weitere bittere Lehrstunde.

Die stark ersatzgeschwächten Kreisstädter - sieben Stammspieler fehlten -  standen von Beginn an auf verlorenem Posten. Der ESV war den Bruckern in allen Belangen überlegen. Den Bruckern konnte man lediglich zugutehalten, dass sie sich niemals aufgaben und mit ihren gebotenen Mitteln versuchten, gegen die läuferisch, spielerisch und wesentlich kombinationssicheren „Pinguines“ dagegen zu halten.

Bereits beim ersten Kabinengang war die einseitige Partie quasi entschieden. Gegen die von Brucks Ex-Trainer Franz-Xaver Ibelherr trainierten Gäste vergab Erik Mönch die einzig nennenswerte Chance. Unvermindert setzten diese die Brucker auch im Mittelabschnitt mit hohem Tempo unter Druck. Nach vier weiteren Gegentoren erzielte Brucks letztjähriger Topscorer Florian Buchwieser den Ehrentreffer.

Im Schlussdrittel stemmten sich die Kreisstädter lange Zeit gegen das drohende zweistellige Debakel. Letztlich war es allerdings nicht zu verhindern. Goalie Andreas Heinze war zu bedauern, war er doch an den meisten Gegentoren schuldlos. Juniorenspieler Philipp Weishaupt war es vergönnt, den zweiten Brucker Ehrentreffer zu erzielen, ehe die Gäste mit dem elften Treffer den Schlusspunkt setzten.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 14.12.2009, von Dieter Metzler

 
 

Revanche verkommt zur bitteren Packung

 

Fürstenfeldbruck - Gründlich in die Hosen ging die Revanche des EV Fürstenfeldbruck am Freitagabend gegen den Landesligazweiten vom EV Lindau. Nach dem 0:4 im Hinspiel setzte es diesmal eine 0:9-Pleite.

Vor der Minusrekordkulisse von nur 50 Zuschauern dominierten die „Islanders“ vom Bodensee und überfuhren die Kreisstädter mit 0:9 (0:2, 0:2, 0:5)-Toren.

Am besten verkaufte sich der EVF, der mit Benni Hildebrandt, Stefan Hermann, Sven Mönch und Robert Vilgertshofer auf vier Stammspieler verzichten musste, noch im ersten Durchgang. Hier hätten die Brucker durchaus Chancen zum Anschluss- und Ausgleichstreffer gehabt, doch die Chancenverwertung war erneut der Schwachpunkt der aus einer verstärkten Defensive beginnenden Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov.

Damit ging auch die Rechnung der Kreisstädter, zumindest eine Begegnung an diesem Wochenende zu punkten bisher nicht auf. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer vom ESC Königsbrunn, dürften die Brucker mit einer solchen Leistung am Sonntag (17.15 Uhr) erneut auf verlorenem Posten stehen.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 12.12.2009, von Dieter Metzler

 
 

EVf "Crusaders" gegen EV Lindau "Islanders"

 

Wir begrüßen alle Eishockeyfreunde heute im Freiluftstadion, vor allem unsere Gäste aus Lindau. Nach dem Auswärtswochenende bei Lechbruck und Lindau darf der EV Fürstenfeldbruck wieder zuhause ran. Gegen den Tabellenzweiten EV Lindau „Islanders“ werden die „Crusaders“ dabei voll gefordert sein.

Der EV Lindau hat fast schon einen Platz in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga und braucht angesichts der Tabellensituation noch ein paar Punkte zur sicheren Qualifikation. Dabei sind die Islanders mit erfahrenen und ehemaligen 2. Liga und Oberligaspielern gespickt. Bisher wurde nur gegen den Bayernliga Anwärter aus Königsbrunn verloren. Der EV Lindau hatte in Schongau nur ein 2:2 erreicht. Hier konnten die „Crusaders“ sogar gewinnen. Auch das Hinspiel in Lindau ist noch in guter Erinnerung und die Aussagen des dortigen Publikums waren „Die bisher stärkste Mannschaft die dort angetreten ist“. Trainer Sergej Tschoudinov wird das „unbequeme“ Konterspiel für die Lindauer wieder zum Einsatz bringen. Der EVL-Trainer Willy Bauer wird dazu hoffentlich kein Rezept finden. Für die Crusaders bedeutet das in erster Linie, defensiv zu spielen und die Positionen zu halten. ''Alles andere wäre fahrlässig und würde bestraft werden.'' Ohnehin wollen die Brucker den Schwung aus der letzten Partie mitnehmen und zuhause ihre weiße Weste behalten. Dies wird leider ohne Sven Mönch stattfinden, da dieser noch eine Spieldauer aus dem Lindau Spiel absitzen muss. Sonst sind alle Spieler komplett an Bord. Im Abschlusstraining wird sich wieder zeigen, ob wieder einige Akteure aus der Juniorenmannschaft dazu stoßen. Der Fokus auf das zweite Wochenendspiel gegen die „Pinguins“ Königsbrunn haben sich allerdings nicht verändert. Am Sonntag um 17.15 Uhr steht der Ligaprimus wieder in der Freiluftarena und das wird bereits das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison sein. Ob der Mannschaft ein Sieg gelingen sollte wird sich zeigen. Nach dem die Königsbrunner ihr Ziel schon erreicht haben mit Platz eins geht es für die Brucker immer noch um ihre Qualifikation, die die erhoffte Aufstiegsrunde erreichen wollen. Auf ein erfolgreiches 3. Adventswochenende.

Quelle: DJ Matte 11.12.2009

 
 

EVF verpasst weitere Überraschung

 

Fürstenfeldbruck - Nach dem Kantersieg in Lechbruck trauten viele dem Brucker Landesligisten beim Tabellenzweiten in Lindau eine weitere Überraschung zu. Doch die Kreisstädter verloren.

Vor etwa 450 Zuschauern zogen sie mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)-Toren den Kürzeren.

In einem ausgeglichenen Spiel hielten die Brucker die Begegnung über die gesamte Spielzeit offen. Was allerdings beim Kantersieg in Lechbruck bestens funktioniert hat, die kleine schwarze Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen, das klappte in Lindau wieder einmal überhaupt nicht. Und wenn sie dann einmal im Netz zappelte, dann versagten die Unparteiischen die Anerkennung, so wie beim 1:0 von Florian Buchwieser in der fünften Minute. In der zehnten Minute schlug es dann zur Führung für den Tabellenzweiten hinter Brucks Goalie Andreas Heinze ein. Einmal passten die Brucker im Mittelabschnitt nicht auf, prompt kassierten sie das zweite Gegentor.

In einem hektischen Schlussdrittel mussten die Kreisstädter zunächst in Überzahl den dritten Treffer hinnehmen, dann erhielt Sven Mönchen nach einem Check am Lindauer Goalie eine Fünf-Minuten plus Spieldauerstrafe und Kapitän Markus Pasterny eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe. Nach einem hohen Stock an Brucks Verteidiger Benni Hildebrandt musste auch ein Lindauer mit einer Spieldauerstrafe das Eis verlassen. Symptomatisch für Bruck: Lindau traf zum 4:0, Bruck war nicht einmal der Ehrentreffer vergönnt. Gelegenheit zur Revanche gibt es bereits beim Rückspiel am kommenden Freitagabend.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 07.12.2009, von Dieter Metzler
 

 

Zum ersten Mal zweistellig

 

11:3 (3:1,2:0, 6:2) hat Landesligist EV Fürstenfeldbruck beim ERC Lechbruck gewonnen. Vor 100 Zuschauern war es der höchste Auswärtssieg in dieser Saison.

„Wenn sie so konzentriert weiter spielen, dann sollte heute nichts anbrennen", meinte EVP-Sprecher Dieter Widmann nach dem ersten Drit­tel, als die Brucker mit einer 3: l-Führung in die Kabine verschwanden. Die Kreisstädter hatten mehr vom Spiel, so dass die Führung in Ordnung ging. Der nach einem Kurzurlaub zurückgekehrte Benni Hildebrandt sorgte mit seinem frühen 1:0 (5.) für Sicherheit. Gleichwohl hatte Goalie Severin Dürr eine l:l-Situation zu meistern, um den knappen Vorsprung zu verteidigen.

Dem in dieser Saison noch nicht großartig in Erscheinung getretenen Brucker Finnen Marko Hiltunen gelang mit einem Allein­gang das 2:0 (16.). Und als nur drei Brucker gegen vier Lechbrucker auf dem Eis standen,   erhöhte   Sven Mönch auf 3:0 (19.). Sekunden vor der Pausensirene nutzten die Gastgeber ein Überzahlspiel   zum   Anschlusstreffer.

Nach sieben Minuten im Mittelabschnitt gelang dem EVP ein weiteres Tor in Unterzahl (27.). Dies­mal fing Kapitän Markus Pasterny einen Querpass der Gastgeber ab und ließ dem gegnerischen Torhüter keine Chance. Dann klappte auch endlich einmal ein Powerplay in Überzahl, und erneut drehte Pasterny jubelnd ab (28.).

 

Jederzeit Herr im Haus waren die Brucker Eishockeyspieler (links Alexander Brunner) bei Gastgeber ERC Lechbruck. foto: bse-pictures

 

Turbulent ging es im Schlussdrittel zu. Zunächst wurde Stefan Hermann wegen Knieproblemen geschont, für ihn kam Philipp Weishaupt zum Einsatz. Bevor Brucks weiteres Eigengewächs Daniel Kremb das 8:1 erzielte, hatten der letztjährige Topscorer Florian Buchwieser und Daniel Sontowski bei einem 5:4-Überzahlspiel auf 7:1 (49.) erhöht. Die übrigen Treffer zum ersten zweistelligen Sieg steuerten Sebastian Ehemann, Erik Mönch und nochmals Sontowski bei. Die Gastgebern netzten in der Schlussminute noch zwei Mal ein. Mit solch einer Leistung könnten die Brucker auch am Sonntag beim Ligazweiten in Lindau am Bodensee (Beginn 18.15 Uhr) auftrumpfen.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 05.12.2009, von Dieter Metzler
 

 

Den Auswärts-Fluch überwinden
Heimstarker EVF spielt am Wochenende zweimal auf fremdem Platz  

 

Fürstenfeldbruck Mit dem ungefährdeten 5:1-Erfolg über den SC Forst hat der EV Fürstenfeldbruck am vergangenen Sonntagabend seine Ambitionen auf das Erreichen der Playoff-Runde in der Eishockey-Landesliga untermauert. Doch an diesem Wochenende muss die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov zweimal auswärts antreten. Zunächst stehen die Brucker heute Abend, 20 Uhr, beim ERC Lechbruck auf dem Eis, und am Sonntag, 18.15 Uhr, beim EV Lindau.

„Wir wollen uns oben in der Tabelle festbeißen", meinte der Technische Leiter der Brucker, Wolfgang Wickenrieder. „Dazu ist ein Sieg beim Liga-Schlusslicht in Lechbruck absolute Pflicht", setzt der EVF-Funktionär die Mannschaft unter Druck. Beim Tabellenzweiten am Bodensee sieht die Situation allerdings ganz anders aus. „Wenn sich heute Abend gegen Lechbruck keiner verletzt, traue ich der Mannschaft in Lindau eine Überraschung zu", glaubt „Wicki" an seine Mannschaft.

Die bisherige Auswärtsbilanz spricht allerdings nicht gerade für die Kreisstädter. In den bisherigen vier Auswärtsbegegnungen konnte das Tchoudinov-Team nur in Schongau beim 5:1-Sieg beide Punkte entführen.

Allerdings ist der letzte Woche in den Kurzurlaub abgedüste Verteidiger Benni Hildebrandt ebenso wieder mit dabei wie Roland Vilgertshofer. Der Brucker Stürmer war nach einer Rauferei im Pokalspiel gegen Königsbrunn von den Schiris mit einer Fünf-Minuten plus Spieldauersperre bestraft worden. Im Pflichtspiel gegen Forst war Vilgertshofer somit zum Zuschauen verdammt. Rechtzeitig verheilt ist auch die Daumenverletzung von Kapitän Markus Pasterny. Wie wichtig der Brucker für die Mannschaft ist, stellte er bei seinem ersten Einsatz nach der Verletzung am vergangenen Sonntag unter Beweis, als er drei Tore erzielte.

DIETER METZLER, Fürstenfeldbrucker Tagblatt 04.12.09

 
 

Zaubertor versöhnt die Fans

 

Gut erholt nach der 3:6-Pokalniederlage gegen den ESV Königsbrunn vom Freitag präsentierte sich der EV Fürstenfeld-brück gestern Abend ge-igen den SC Forst. Mit ei­nem in keiner Minute ge­fährdeten 5:1 (2:0,2:1, 1:0)-Sieg untermauerten die Kreisstädter ihre Am­bitionen auf den dritten Tabellenplatz.

Fürstenfeldbruck - In einem Einbahnstraßen Durchgang erzielten die Brucker bereits nach fünf Minuten durch Daniel Sontowski die Führung, die Kapitän Markus Pasterny und Tobias Steinbrecher vorbereiteten. Obwohl das Spiel nur auf ein Tor lief, mussten sich die knapp 90 Zuschauer bis zur 16. Minute gedulden, ehe der nach seiner Verletzung erstmals wieder auflaufende Pasterny auf 2:0 erhöhte.

Der Brucker Kapitän war es auch, der im Mittelabschnitt mit seinen beiden nächsten Treffern nicht nur für die Vorentscheidung sorgte, sondern einmal mehr bewies, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Das 3:0 hatte Sven Mönch und das 4:0 Sebastian Ehemann vorbereitet. Nachdem Mönch gleich zweimal eine weitere Chance zum Ausbau der Führung un­genutzt ließ, gelang den Gästen der Ehrentreffer durch Christian Arpke.,

Im Schlussdrittel ließ die Konzentration bei den Kreisstädtern merklich nach. Dann allerdings versöhnte Sontowski mit einem Zaubertor zum 5:1-Endstand die Fans auf den Rängen wieder. In Unterzahl drehte sich der Brucker vor dem gegnerischen

 
Die Brucker (weiß) waren immer einen Schritt schneller am Puck. Die Gäste vom SC Forst rannten meist nur hinterher. foto: weber


Goalie blitzschnell um die   eigene   Achse   und schlenzte die Scheibe ins Forster Tor. Regelrecht vorgeführt hätten sich die Gäste fühlen müssen, hätte Sontowski wenig später einen weiteren Konter noch erfolgreich abgeschlossen, als die Brucker gar mit zwei Spielern weniger auf dem Eis standen.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 29.11.2009, von Dieter Metzler

 
 

Nur ein Heimsieg zählt gegen die "NatureBoyz" aus Forst

 
Fürstenfeldbruck, 28.11.2009  -  Liebe Eishockeyfans, wir begrüßen Sie recht herzlich im Stadion zum Spiel am Sonntag, 29.11.09 - Beginn 17.15 Uhr in der Landesliga Vorrunde 2009/2010 zwischen dem EV Fürstenfeldbruck und den „NatureBoyz“ aus Forst. Ein besonderer Gruß gilt unseren Gästen und deren mitgereisten Fans. Das Duell gegen die Nature Boyz aus Forst kann schon als Vorentscheidung um den begehrten 4. Platz angesehen werden. Unsere Mannschaft muss das Spiel machen und alles dafür tun dies auch umzusetzen. Für die Spieler um Sergej Tchoudinov geht es daher um sehr viel und er kann auf das derzeit große Selbstvertrauen seines Teams bauen, dass sie auch schon im Freitagsspiel gegen Königsbrunn wieder zeigte. Der heutige Gegner wird versuchen uns Punkte zu entführen und der besondere Augenmerk im gegnerischen Team gilt Casey Minson (24 Jahre/Nr.15) der schon in der australischen Nationalmannschaft spielte und zu den Topscorern bei den Nature Boyz zählt. Bei den „Crusadern“ sind alle Mann an Bord, ausgenommen Roland Vilgertshofer der im Pokalspiel eine Spieldauerstrafe erhielt und diesmal von der Bande aus zusehen muss und sein Team von dort unterstützen kann. Maximilian Allgeier laboriert immer noch an seiner Schulterverletzung. Mit Verstärkung aus den Reihen der Juniorenmannschaft ist unter anderem wieder zu rechnen ua. mit Tobias Steinbrecher und Daniel Kremb. Auch Philipp Weishaupt zeigt Ambitionen sich für die 1. Mannschaft zu empfehlen. Der Nachwuchs soll immer eine Chance bekommen!

Quelle: Euer DJ Matte

 
 

Pinguine im Pokal zu stark

 

Fürstenfeldbruck – Einen Sieg hatte sich der EV Fürstenfeldbruck gegen ESV Königsbrunn im Bayernkrug-Pokalwettbewerb am Freitagabend vor knapp 80 Zuschauern nicht wirklich ausgerechnet. Deshalb können die Brucker mit der 3:6 (0:3, 2:3, 1:0)-Niederlage gegen die mit Macht in die Bayernliga zurück strebenden Pinguines gut leben. Im Pflichtspiel am Sonntag, 17.15 Uhr, gegen den SC Forst erwartet der Brucker Anhang dann aber einen Sieg, der im Punktspielbetrieb zuhause noch ungeschlagenen Brucker.

Nach dem ersten Drittel am Freitagabend sah es gar nicht gut aus für die Kreisstädter. Es drohte wie schon beim Punktspiel-Auftritt in Königsbrunn eine Klatsche. Innerhalb von drei Minuten hatten die Pinguines durch Ullmann, Hägele und Cmunt zugeschlagen. Zu Beginn des Mittelabschnitts weckte Erik Mönch mit dem Anschlusstreffer nach nur neun Sekunden Hoffnung bei den Kreisstädtern. Erst recht, als Stefan Herrmann nachlegte und es plötzlich nur noch 2:3 stand. Zwischen den beiden Treffern lieferten sich Erhard und Polaczek mit Roland Vilgertshofer eine Rauferei, die nicht ohne Folgen blieb. Für die beiden Königsbrunner und Vilgertshofer war das Spiel beendet. Sie erhielten eine Fünf-Minuten- plus Spieldauerstrafe, was automatisch auch eine Sperre für das nächste Spiel bedeutet.

Über das 2:3 konnten sich die Brucker allerdings nur ganze 20 Sekunden erfreuen, dann legte Königsbrunn durch Weigant wieder vor. Krafczyk und Arnold zerstörten mit den nächsten Gäste-Toren alle Hoffnungen auf einen Brucker Erfolg. Im Schlussdrittel sorgte Sven Mönch mit dem dritten Brucker Treffer zumindest noch für Ergebniskosmetik. „Das ist ein Ergebnis, das uns für das Spiel am Sonntag nicht gänzlich die Zuschauer vergrault“, gewinnt der Technische Leiter Wolfgang Wickenrieder der Niederlage noch etwas Positives ab.

Quelle; DIETER METZLER, Fürstenfeldbrucker Tagblatt 28.11.09

 
 

Pleite mit fehlendem Durchblick....

 

Fürstenfeldbruck - Ein bitteres Wochenende für den Brucker Eishockey-Landesligisten: Nach dem Vier-Punkte-Gewinn vor sieben Tagen verlor der EVF beide Begegnungen. Dem 1:3 am Freitag in Kempten folgte sonntags in Burgau mit dem 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) die nächste Pleite.

Vor 150 Zuschauern, darunter 20 aus Bruck, ging Burgau bei einem 5:4-Überzahlspiel durch den Tschechen Kamil Stastny in Führung (9.). Sven Mönch hatte Pech, als die Scheibe hinter dem gegnerischen Torwart herunterkam, aber vor der Torlinie liegenblieb (11.). Viel Aufregung herrschte in der Schlussphase, nachdem beiden Unparteiischen wohl der Durchblick fehlte. Nach einem hohen Stock von Stastny an Roland Vilgertshofer erhielt nicht Stastny, sondern ein unbeteiligter Burgauer, der nicht einmal während des Vorfalls auf dem Eis stand, eine Fünf-Minuten plus Spieldauersperre. Zu Beginn des Mittelabschnitts vergab Daniel Sontowski mehrmals den Ausgleich. „Dem klebt derzeit die Seuche am Schläger“, meinte EVF-Sprecher Dieter Widmann dazu. Der Mittelabschnitt war von vielen Strafen gegen beide Mannschaften bestimmt. Ausgerechnet der nach seinem brutalen Foul an Vilgertshofer eigentlich nicht mehr spielen dürfende Stastny verwandelte einen Penalty zum 2:0 (29.). Doch die Brucker hielten die Partie offen. Sven Mönch nutzte ein Zuspiel von Daniel Sontowski zum 2:1-Anschlusstreffer (32.). Die Entscheidung bahnte sich zu Beginn des Schlussdrittels an, als Burgau das 3:1 (42.) erzielte und zehn Minuten später noch einen Treffer draufpackte.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 22.11.2009, von Dieter Metzler

 
 

Überzahl als Schwachpunkt

 

Fürstenfeldbruck - Nichts zu erben gab es beim zweiten Auswärtsspiel des EV Fürstenfeldbruck in Kempten.

Die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov konnte nicht ansatzweise an die gute Leistung beim 5:1-Erfolg vom vergangenen Sonntag in Schongau anknüpfen und verlor 1:3 (0:1, 1:0, 0:2). In der Form wird der Brucker Landesligist am Sonntag in Burgau kaum als Sieger das Eis verlassen.

Im Allgäu fanden die Kreisstädter von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Nach der Führung der Gastgeber vergab im ersten Durchgang Stefan Herrmann die beste Ausgleichschance.

Im Mittelabschnitt machte sich einmal mehr das schlechte Überzahlspiel der Brucker bemerkbar. Gleich drei Zeitstrafen in Folge kassierten die Kemptener, ohne das die Brucker daraus Kapital schlagen konnten. Erst beim nächsten 5:4-Überzahlspiel gelang Sven Mönch der 1:1-Ausgleich. „Da haben wir geglaubt, jetzt geht noch was“, berichtete EVF-Sprecher Dieter Widmann. Doch in der torarmen Begegnung geschah im zweiten Durchgang nichts mehr.

Im Schlussdrittel sorgten die Kemptener innerhalb von zwei Minuten für die Entscheidung. Mit einem Doppelschlag in der 43. und 45. Minute zog die Mannschaft aus dem Allgäu auf 3:1 davon. Beim 3:1 nutzten die Gastgeber ein 5:4-Überzahlspiel. Brucks Trainer Tchoudinov reagierte und stellte die Mannschaft auf zwei Reihen um.

Doch die takische Maßnahme brachte nichts ein. Einzig Brucks Goalie Severin Dürr stand seinen Mann und ließ keine weiteren Gegentreffer mehr zu. Nach vorn allerdings gings nichts mehr bei den Bruckern. Kapitän und Verteidiger Benni Hildebrandt, der in den vergangenen beiden Begegnungen stets mit einem beherzten Schuss von der blauen Linie getroffen hatte, setzte diesmal mit einer Zehn-Minuten-Zeitstrafe auf eine andere Art und Weise den Schlusspunkt in einem von Brucker Seite verkorksten Spiel.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 22.11.2009, von Dieter Metzler

 
 

Erster Auswärtssieg macht Mut

 
Fürstenfeldbruck - Nach dem 5:3-Sieg über Senden am Freitag legte der EV Fürstenfeldbruck am Sonntagabend in Schongau nach und feierte das erste Vier-Punkte-Wochenende in dieser Saison.

Nachdem sich die Brucker zum Auftakt bei zwei Überzahlspielen der Gastgeber schadlos hielten, bescherte ihnen ihr erstes Überzahlspiel sogleich die Führung durch Erik Mönch (12.). Sechs Minuten später führte die disziplinierte Spielweise zum 2:0 erneut durch Erik Mönch. Als zwei Minuten vor der ersten Drittelpause Florian Buchwieser bei Brucker Unterzahl zu einem Konter ansetzte, erhielt er einen Penalty, als er trotz Foul beim Torschuss nur den Pfosten traf. Bei der Ausführung des Penaltys hatte Buchwieser das Glück auf seiner Seite, als er erneut den Pfosten anvisierte, diesmal die schwarze Scheibe aber ins Tor rutschte.

Einer rackerte für den anderen und hinten stand Torwart Severin Dürr wie eine Mauer. Belohnt wurde das Brucker Spiel mit dem 4:0 durch Sven Mönch. Überragend aber auch Daniel Sontowski, der allein drei Treffer mit vorbereitet hatte. Im Schlussdrittel verkürzte zunächst Schongau bei einem 5:4-Überzahlspiel auf 4:1, Brucks Verteidiger Benni Hildebrandt sorgte aber mit einem Schuss von der blauen Linie für den auch in der Höhe verdienten Endstand.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 15.11.2009, von Dieter Metzler

 

So jubelt ein Sieger: vorne Daniel Sontowski und Erik Mönch nach seiner Führung gestern Abend in Schongau. foto: jahn

 
 
Die Revanche ist geglückt
 

Brucker serviert den Aufsteiger aus Senden einen 5:3-Sieg

Fürstenfeldbruck - Die Re­vanche für die 2:5-Auswärtsniederlage gegen den EC Sen­den gelang dem EV Fürsten­feldbruck am Freitagabend zwar mit einem 5:3 (2:0, 2:2, l: l) Heimsieg, aber die 90 Zuschauer mussten bis zur Schlusssirene um den Erfolg der Brucker bangen.

Dabei begann die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudiv, als wenn sie die Gäste aus dem Freiluftstadion fegen wollten. Bereits nach 33 Sekunden schlug es durch Sven Mönch erstmals im Sendener Kasten ein. Nachdem allerdings die Kreisstädter zwei 5:4-Überzahlspiele ungenutzt verstreichen ließen, stand ihnen das Glück und ein souveräner Torwart Severin Dürr zur Seite. Er verhinderte mehrmals den Ausgleich.

Nach einem genauen Zuspiel von Stefan Herrmann traf endlich Florian Buchwieser zum 2:0. Der Schütze hielt kurz vor dem ersten Kabinen gang die große Chance, mit einem Penalty auf 3:0 zu erhöhen, doch er scheiterte am Sendener Keeper. In der 25 min erzielte Daniel Sontowski das ersehnte 3:0. Der Mittelabschnitt wurde von der schweren Verletzung des Sendeners Dennis Bader überschattet, der mit einem eigenen Spieler zusammenkrachte und mit einer Schulterverletzung ins Brucker Krankenhaus transportiert wurde. Die Schiedsrichter zogen kurzerhand die Drittelpause vor, nachdem der zweite Abschnitt nur noch zwei Minuten lief.

Zuvor hatten sich beide Mannschaften als Weltmeister im Auslassen von Chancen präsentiert. Buchwieser und   Benni   Hildebrandt schraubten  dennoch  den 2:0-Vorsprung auf 4:0. Den Gästen gelang durch zwei Treffer von Manuel Stöhr der Anschluss. Noch befürchtete man im Brucker Lager keine direkte Gefahr, denn die Kreisstädter erspielten sich weitere Chancen. Als allerdings die Gäste durch Franz Koziowsky nochmals verkürzten, ging die Zitterei wieder einmal los. In der Schlussphase waren die Sendener plötzlich dem 4:4 näher als die Brucker dem nächsten Treffer. Das erlösende 5:3 fiel schließlich in der 60. Minute durch Roland Vilgertshofer. Am Sonntag treten die Brucker beim EA Schongau an. Spielbeginn: 17 Uhr.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 14.11.2009, von Dieter Metzler

 
 
Fürstenfeldbruck - Revanche gegen die Crocodiles aus Senden
 

Wir begrüßen alle Eishockeyfans am Freitag, 13.11.09 um 20.00 Uhr im Fürstenfeldbrucker Freiluftstadion recht herzlich und hoffen auf eine spannende Begegnung. Unsere erste Mannschaft verlor im Auswärtsspiel letzten Freitag mit 5:2 in Senden und will dies am Freitag wieder nivellieren. Die Sendener sind mit ehemaligen Spielern aus Ulm und Memmingen gespickt die schon Bayern- und Oberliga-Erfahrung haben. Bisher konnte Senden nicht überzeugen. In der Punkterunde sprang bisher nur ein Unentschieden und ein Sieg heraus. Am letzten Sonntag musste sogar zweistellig (10:4) gegen Burgau die Punkte abgegeben werden. Sollte die Auswärtsschwäche sich durchsetzen, hätten unsere Jungs eine gute Chance wieder zwei Punkte zu gewinnen, um die Aufstiegsrunde der ersten vier zu erreichen. Mit der Verletzung von Markus Pasterny (Hand) und Maximilian Allgeier (Schulter) und Frank Stiebert (beruflich) sind wieder drei Spieler nicht dabei. Es zeigte sich jedoch mit dem stellvertretenden Kapitän Benni Hildebrandt eine starke Führungspersönlichkeit, der alle am letzten Sonntag mitgerissen hat und zum verdienten Sieg führte. Das wird auch am Freitag wieder das Rezept sein. Die lautstarke Unterstützung unserer Fans wird auch wieder dazu beitragen. Das Programm für die Brucker ist an diesem Wochenende jedoch noch nicht vorbei. Am Sonntag geht es zum Ligakonkurrenten nach Schongau. Bullytime ist um 17:00 Uhr. Die „Mammuts“ Schongau haben bisher alle Spiele gewonnen, ausgenommen gegen Königsbrunn. Dort verloren sie zu Hause mit 4:7. Das wird ein schwerere Aufgabe sein hier zumindest einen Punkt zu ergattern. Das Selbstbewusstsein innerhalb der Mannschaft ist jedoch da und das kann mit heutigem Spiel wieder bestätigt und gekräftigt werden.

Quelle: M.B.   11.11.09  

 
 
Fürstenfeldbruck - Mit einem 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)-Sieg über den ESC Kempten
 

hat sich der EV Fürstenfeldbruck vor knapp 100 Zuschauern für die 2:5-Auswärts-Schlappe vom Freitagabend gegen Senden rehabilitiert.

Wenn die Mannschaft von Trainer Sergej Tchoudinov spielerisch auch nicht überzeugen konnte, so war der zweite Sieg im zweiten Heimspiel doch zumindest für das angeknackste Selbstvertrauen der Spieler wichtig. Mit kämpferischen Mitteln wurde der Gast aus dem Allgäu letztlich niedergerungen.

Brucks Goalie Severin Dürr war insbesondere in den zweiten zehn Minuten im ersten Durchgang der große Rückhalt der Kreisstädter, als sich die Gäste Minuten lang im Brucker Verteidigungsdrittel festsetzten.

Das sechste Überzahlspiel nutzten die Kreisstädter im Mittelabschnitt schließlich zur Führung durch Roland Vilgertshofer. Doch auch der Ausgleichstreffer durch den Allgäuer Mario Schöllhorn fiel, als Brucks Philipp Clermont für zwei Minuten in der Kältebox hockte.

All seinen Frust legte Brucks Verteidiger Benni Hildebrandt im Schlussdrittel in seinen Schuss von der blauen Linie, nachdem er kurz zuvor ebenfalls für zwei Minuten auf der Strafbank schmorte, und die Scheibe zappelte zum 2:1 im Netz. Sechs Minuten vor dem Ende fiel schließlich die Entscheidung zugunsten der Kreisstädter, als Sven Mönch mit einem Alleingang das 3:1 erzielte.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 08.11.2009, von Dieter Metzler

 

Kollektiver Tiefschlaf

 

Mit einer bitteren Nie­derlage im Gepäck musste der EV Fürstenfeldbruck die Rückreise aus Senden antreten. Vor 80 Zuschauern verloren die Kreisstädter mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2) beim bis dato sieglosen Tabellenvor­letzten EC Senden.

Fürstenfeldbruck - Drei Treffer in den ersten drei Minuten, das war alles, was beide Teams im ersten Durchgang zustande brachten. In den restlichen 17 Minuten neutralisierten sie sich gegenseitig. Bereits nach 40 Sekunden erzielte Daniel Sontowski auf Zuspiel von Sven Mönch und Kapitän Markus Pasterny die Führung. Doch die Freude währte nicht einmal eine Minute. Die Gastgeber schlugen gleich doppelt zurück. Äußerst peinlich für die Brucker, dass sie beide Gegentore mit einem Spieler mehr auf dem Eis kassierten. Beim zweiten Treffer legte Goalie Andreas Heinze die Scheibe dem gegnerischen Stürmer maßgerecht auf. „Da befand sich die Mannschaft in einem kollektiven  Tiefschlaf",   meinte EVF Sprecher Dieter Widmann.

Auch im Mittelabschnitt verstanden es die Brucker nicht, den Liga-Neuling, der nur mit zwei Reihen agierte, richtig unter Druck zu setzen. Jubel dann bei den Kreisstädtern, als Juniorenspieler Daniel Kremb auf Zuspiel von Marko Hiltunen der 2ten Aus­gleich gelang. Doch wie schon beim Führungstreffer zeigte sich der Aufsteiger aus Senden wenig beeindruckt und traf schon eine Minute später wieder. In der Schlussphase des Mittelabschnitts mussten die Kreisstädter nach Zwei-Minuten-Strafen   von Philipp Clermont und von Michael Hacker erst einmal weitere Treffer verhindern.

 

Einfach nur peinlich: In Überzahl kassierte der EVF gegen Senden zwei Treffer. foto: metzler


Aufgrund des knappen Ergebnisses wurde die Partie im Schlussdrittel härter. Auf beiden Seiten hagelte es Zeitstrafen. Doch nur die Gastgeber stellten sich beim Überzahlspiel cleverer an und legten in den letzten drei Minuten noch zwei Treffer drauf. Chance zur Wiedergutmachung hat der EVF am Sonn­tag, 17.15 Uhr gegen den ESC Kempten.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 07.11.2009, von Dieter Metzler

 
 
Verhaltener Feiertags-Jubel beim ersten Saisonsieg
 

Fürstenfeldbruck - Verhaltener Jubel beim EV Fürstenfeldbruck gegen den ERC Lechbruck. Wegen des Feiertags war in der Freiluftarena zwar jegliche Musik untersagt, aber beim 6:4 (2:0, 1:2, 3:2)-Sieg gab es auch nicht wirklich Grund zu Jubeln.

Bis zur Schlusssirene mussten die knapp 100 Zuschauer um den ersten Saisonerfolg zittern.

„Heute schaut’s bei uns ein bisschen besser aus“, meinte ein Lechbrucker Fan, nachdem seine Mannschaft nur mit einem 0:2 nach dem ersten Drittel in der Kabine verschwand. Das gleiche traf auch auf die Mannschaft von Brucks Trainer Sergej Tchoudinov zu. Beide Mannschaften hatten am Freitag bittere Niederlagen kassiert: Lechbruck gegen Kempten 2:9, die Brucker 0:9 in Königsbrunn.

So standen sich gestern Abend zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber, die es beide schwer haben, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Markus Pasterny und Sven Mönch sorgten im ersten Durchgang für eine für die Gäste schmeichelhafte Führung, denn Bruck hätte höher führen können. Das Auslassen der Chancen wurde prompt im Mitteldrittel von den Gästen bestraft. Peitro Vacca und Johannes Albl glichen aus. Zum Glück klappte wie schon beim Führungstreffer erneut ein 5:4-Überzahlspiel bei den Kreisstädtern, das Daniel Sontowski zum 3:2 nutzte.

Im Schlussdrittel baute zunächst Philipp Clermont den knappen Vorsprung auf 4:2 aus. Der Treffer hätte wegen Torraumabseits nicht gegeben werden dürfen. lechbruck kam nochmals ran, Bruck schlug durch Erik Mönch zurück. Eine Minute vor dem Ende verkürzten die Gäste auf 5:4, doch mit einem Schuss ins leere Tor sorgte Benni Hildebrandt für die endgültige Entscheidung zugunsten der Brucker.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 02.11.2009, von Dieter Metzler

 
 
EVF Heute zu gast in Königsbrunn
 

Der EVF ist bereits zum zweiten Mal zu Gast in Königsbrunn in der laufenden Spielzeit. In einem Vorbereitungsspiel gewannen die Schützlinge von Trainer Ibelherr relativ unbeschwert mit 6:2. Allerdings hatte der EVF zu diesem Zeitpunkt kaum Eistraining gehabt, so daß das Ergebnis eher in die Kategorie Muster ohne Wert eingeordnet werden sollte. Richtig in Fahrt sind die Brucker bisher dennoch nicht gekommen, was allerdings dem Spielplan geschuldet ist. Bislang absolvierten die Gäste nur ein Spiel und dieses endete mit einem 1:1 gegen den ESV Burgau. Die Pinguine dürfen aber nicht den Fehler machen und erwarten, daß auch diesmal ein weiterer Sieg ohne allzu großen Aufwand herausspringt, denn die Derbys gegen Fürstenfeldbruck waren nur selten ohne Spannung und enge Ergebnisse.

Quelle: Homepage Königsbrunn 30. Oktober 2009
Autor: Domenic Liebing

 
 
Schock nach Ausgleich
 

Nur ein mageres 1:1 zum Landesliga-Saisonauftakt schaffte die Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck bei der Heimpremiere am Freitagabend gegen den ESV Burgau.

Viel Arbeit wartet noch auf EVF-Trainer Sergej Tchoudinov. Mit dieser Erkenntnis wanderten die knapp 100 Zuschauer am Freitagabend aus dem verregneten Brucker Freiluftstadion enttäuscht ab. In einem zerfahrenen ersten Drittel wurde es erst nach dem Führungstreffer der Kreisstädter etwas lebhafter auf dem Eis. Brucks letztjähriger Topscorer Florian Buchwieser erzielte in der 17. Minute das 1:0. Dann rettete EVF-Goalie Severin Dürr den knappen Vorsprung in die erste Drittelpause, nachdem er zunächst einen Schuss von Stanislav Picha und den Nachschuss von Kamil Stastny abwehrte.

„Wir müssen den Gegner mehr unter Druck setzen und nachlegen“, forderte Abteilungsleiter Josef Fuchs zu Beginn des Mittelabschnitts. Ansonsten könnte das ins Auge gehen, meinte der EVF-Ex-Präsident. Als wenn sie die Wort gehört hätten, erarbeiteten sich die Brucker in der Folge eine Vielzahl von Chancen, allein an Burgaus Goalie Martin Zentner bissen sie sich die Zähne aus. Der Gäste-Keeper avancierte zum besten Spieler seiner Mannschaft.

So kam es letztlich, wie viele eingefleischte Brucker Anhänger auf der Tribüne fast befürchteten. Den Gästen gelang durch Robin Pandel der Ausgleich. Dadurch sichtlich geschockt lief bei den Kreisstädtern nichts mehr zusammen. Selbst ein mehrere Minuten andauernden 5:3-Überzahlspiel konnte die Tchoudinov-Mannschaft in der Schlussphase nicht nutzen. Die letzte Möglichkeit zum Siegtreffer vergab Buchwieser, als er zwei Minuten vor der Schlusssirene allein auf den Burgauer Goalie zufuhr
und scheiterte.

Quelle: Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 24.10.09, von Dieter Metzler

 
 
1. Punktspiel gegen die „Eisbären“ ESV Burgau 2000:
 

Fürstenfeldbruck - 22.10.2009    Wir möchten Sie recht herzlich zu unserem 1. Punktspiel am Freitag, 23.10.2009 - Beginn 20.00 Uhr in der Landesliga/West Gruppe begrüßen. Unser Gegner die „Eisbären“ vom ESV Burgau 2000 bestreiten ebenfalls ihr erstes Punktspiel. Nach der sehr peinlichen Niederlage gegen die Wanderers Germering ist jetzt die Zeit gekommen, die Zuschauer wieder zurück zu gewinnen. Sollte dies nur ein Ausrutscher gewesen sein? Beim Spiel können die Mannen um Sergej Tchoudinov sich beweisen und die spielerische und vor allem kämpferische Leistung, die in den bisherigen Vorbereitungsspielen vorhanden war, auch zu zeigen. Die Eisbären hatten ihre Vorbereitungsspiele durchwachsen bestritten. Gegen den Regionalligisten aus Württemberg, die Stuttgarter Rebels, verloren die Eisbären nur knapp mit 6:5, worauf gegen den Wiedereinsteiger VfR Ulm ein 11:0 folgte. Gegen Bad Wörishofen kam die Mannschaft um den Trainer Stanislav Hlozek nicht über ein 7:7 hinaus. Ob nur drei Vorbereitungsspiele reichen dem EVF Paroli zu bieten? Die Brucker werden sich noch gut an das letzte Jahr erinnern. Mit einer Niederlage gegen die Eisbären aus Burgau sorgten sie dafür, dass wir an der Abstiegsrunde teilnehmen mussten. Fehlen wird noch Maximilian Allgeier der noch an einer Schulterverletzung laboriert. Die EVF Zuversicht sollte auch von den Rängen spürbar werden. Feuert die Jungs an, damit dort der zündende Funke überspringen kann und die ersten Punkte zur Aufstiegsrunde gesichert sind!

 
 
Designierter EVF-Präsident kennt Eishockey nur vom Zuschauen
 

Weichen für Neuwahlen am 16. Juli sind gestellt – Ein Rechtsanwalt aus Windach soll den scheidenden Gernlindener Fuchs beerben

Fürstenfeldbruck – Am 16. Juli wird beim EV Fürstenfeldbruck eine neue Vorstandschaft gewählt. Ein Kandidat für die Nachfolge des nach vier Jahren im Präsidentenamt scheidenden Gernlindeners Josef „Sam“ Fuchs steht schon bereit: Der 43-jährige Rechtsanwalt Claus Heigl aus Windach wurde als potentieller Nachfolger präsentiert. Nun muss er nur noch die Mitglieder überzeugen. Heigl gesteht schon im Vorfeld ein: „Eishockey kenne ich nur vom Zuschauen.“ Aber Erfahrungen in der Vereinsführung habe er durch Vorstandstätigkeiten bei Golf- und eines Leichtathletikklubs gesammelt.

Heigl will die Konsolidierung des Vereins fortsetzen, die Fuchs nach dem Abstieg aus der Bayernliga begonnen hat. Sportlich möchte der Neue in der Landesliga oben mitspielen, die Rückkehr in die Bayernliga ist derzeit auch für ihn kein Thema. Ihm sei viel wichtiger, dass im Nachwuchsbereich alle Altersklassen besetzt werden.  

Fuchs, der nach vier turbulenten Jahren sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht, berufliche Gründe für seinen Rückzug nannte, will weiter als Abteilungsleiter zur Verfügung stehen. Der EVF stehe solide da, versicherte er seinem möglichen Nachfolger. Die Schulden seien abgebaut.

Neben Fuchs hört nach zwei Jahren auch Vizepräsident Hans Wagner auf. Für ihn wird Gaby Pannek kandidieren. Sie betreut seit 2005 Mini-Mannschaften und wurde vor zwei Jahren als Beisitzerin in die Vorstandschaft gewählt. Nach vier Jahren wird auch im Jugendleiterbereich ein Führungswechsel vollzogen: Peter Ravensberg hört auf, Matthias Bschorr kandidiert. Sepp Weishaupt, zögert noch mit seiner Zusage weiterzumachen. Alle weiteren Vorstandsmitglieder stellen sich zur Wiederwahl.